ASTM News

24
Jan

„Nichts als leere Worthülsen“ – über die Straffreiheiten der Multinationalen

Multinationale Unternehmen, die für Verstöße gegen Arbeits-, Menschenund Umweltrechte verantwortlich sind, sollen mit nationalen Aktionsplänen zur Rechenschaft gezogen werden. « Wir brauchen ein verbindliches juristisches Instrument auf internationaler Ebene, das die Multinationalen sanktioniert, um diese Architektur der Straflosigkeit zu überwinden und den Opfern den Zugang zu den Gerichten zu sichern« , so Melik Özden vom Schweizer Forschungszentrum CETIM, der im Dezember, anlässlich seiner jüngsten Publikation « Impunité des sociétés transnationales (STN) zu Gast bei der ASTM war, in einem Interview mit dem Journalisten Stefan Kunzmann vom luxemburgischen Magazin REVUE. In dem Interview mit dem Direktor des 1970 in Genf gegründeten Centre Europe Tiers Monde (CETIM) geht es um Straffreiheit von Multinationalen, ihrer Verantwortung in Sachen Menschenrechtsverletzungen, Briefkastenfirmen und ‘Uberisation’ unserer Wirtschaft und um CSR (Corporate Social Responsibility), für die die UNO ein neues Mandat geschaffen hat, um verbindliche Normen für Konzerne auszuarbeiten, denn so Melik Özden ist CSR in Konzernen nichts anders als Marketing und deren Prüfung in Sachen soziale Verantwortung nicht aussagend.
Den Artikel « Nichts als leere Worthülsen », von Stefan Kunzmann in der Revue 1/2017, lesen

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